AIDS IN BASEL Jetzt in der Buchhandlung

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Zwischen Weltalmanach und den Guiness-Rekorden von 2019 (!) und nahe am andern wichtigen Thema der Stadt liegt AIDS IN BASEL jetzt zum Beispiel in der Basler Buchhandlung Bider&Tanner auf. Gerade beim Eingang und nahe der Kasse. Wie praktisch: Wenn wieder mal das Tram vor der Nase wegfährt und man weitere sechs oder sieben Minuten warten müsste, liesse sich die erzwungene Pause bestens nutzen.

Vernissage in der Safranzunft: Das Buch ist lanciert

Buchpräsentation in der Safranzunft mit mehr als 230 Gästen

Am Mittwochabend (17. Oktober) wurde AIDS IN BASEL an einer von über 230 Gästen besuchten Vernissage in der Basler Safranzunft lanciert. Der Abend war ein voller Erfolg. Unter den Gästen waren zum einen Beitragende, Betroffene Gesprächspartner/innen, Quellen, Buchmacher/innen (Icona-Basel) und Verlegende (Schwabe-Verlag), sondern auch zahlreiche Persönlichkeiten (und Zeitzeugen) aus den Anfangszeiten der HIV-Epidemie in Basel und der Schweiz.

In einer von Linus Marcello Schumacher moderierten Gesprächsrunde wurde über Themen wie die schwierigen Anfänge, die Entstehung des Buches, die Aktualität von HIV/Aids heute, der Umgang der Jugend mit der Möglichkeit einer Ansteckung und verwandte Themen diskutiert.

 

Gesprächsrunde von Linus Marcello Schumacher (rechts) mit Prof. Manuel Battegay (ganz links), Ulrich Goetz und Martin Hicklin vor den Szenenbildern im Zunftsaal.

Das Buch ist in den lokalen Medien bereits Thema gewesen und gut aufgenommen worden.

Ab sofort kann man AIDS IN BASEL in den Buchhandlungen kaufen (Preis 28 Franken).

 

AIDS IN BASEL in den Medien

tITELKLEINERUnser Buch ist gestartet. Am 18. Oktober wird es in den Buchhandlungen zu haben sein.

Am 10. Oktober war AIDS IN BASEL erstmals in Frankfurt an der Buchmesse am Stand des Schwabe-Verlags ausgestellt.

An diesem Tag sind auch die ersten Beiträge in Basler Medien zum Buch erschienen. Schlagzeilen hat dabei -. minu (Hans-Peter Hammel) mit seiner im Buch enthaltenen Schilderung gemacht, wie er sich erst spät mit HIV angesteckt hat und sich über seine Sorglosigkeit ärgert. Sowohl in der Basler Zeitung (Denise Dollinger) als auch in der BZ Basel (Martina Rutschmann) sind Interviews mit -minu erschienen. In der Basler Zeitung hat Denise Dollinger das Buch ausführlich  besprochen und gelobt.

Auch Telebasel  hat AIDS IN BASEL mit guten Noten bewertet. Zu einem TALK des Tages sind die Mitautoren Prof. Manuel Battegay und Martin Hicklin eingeladen worden.

Ulrich Goetz ist an diesem Tag „Herbstgast“ von Radio DRS 1. In der Abendsendung vom 10. Oktober (ab etwa Minute 10) im Regionaljournal Basel. Das Gespräch mit Martina Polek fand an der Hebelstrasse 90 statt, wo ehemals das im Buch von Zeitzeug(inn)en beschriebene Basler „Lighthouse“ war, das sich um Aidskranke in ihren letzten Monaten kümmerte. Heute ist die Hebelstrasse 90 ein Gästehaus der Universität.

In der Abendsendung vom 11. Oktober ging Telebasel noch einmal auf das Thema AIDS und den mutigen Auftritt von  -minu ein.

„Aids in Basel“ ab dem 18. Oktober 2018

tITELKLEINERAm 5. September ist es in Druck gegangen, am 10. Oktober wird es vom Verlag Schwabe an der Frankfurter Buchmesse präsentiert und ab Donnerstag, dem 18. Oktober kann man es in Buchhandlungen kaufen:

AIDS IN BASEL – vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV .

Ulrich Goetz und Martin Hicklin haben zusammen mit dem Fachmann  Prof. Manuel Battegay im Auftrag der Basler Aids-Stiftung ein Buch verfasst, in dem erzählt wird, wie Basel mit der Epidemie umgegangen ist. Es beginnt mit eindrücklichen Berichten von Betroffenen und am Schluss beschreibt Bundesrat Ignazio Cassis, was er als junger Assistenzarzt im Umgang mit Aidspatienten und -patientinnen gelernt hat.  Die Erfahrung bewog ihn, eine Laufbahn im öffentlichen Gesundheitsdienst zu wählen. „Ohne dies wäre ich wohl nie Bundesrat geworden.“

Im von Icona Basel gestalteten Buch geht es um das Virus, das von Zentralafrika über die USA Mitte der 80er Jahre auch bei uns ankam und Angst und Schrecken verbreitete. Ueli Goetz war Anfang der achtziger Jahre Korrespondent der Basler Zeitung in Washington und hat das Aufkommen der HIV-Epidemie miterlebt.

Erzählt wird vor weit gefasstem Hintergrund, wie man in Basel mit der HIV-Epidemie umgegangen ist. Zuerst in berührenden Zeugnissen von Betroffenen, die mit Glück überlebt haben. Mit Schilderungen von Zeitzeugen, die als Ärzte und Beratende von Anfang an gegen das tödliche Virus und seine Folgen gekämpft und Kranken geholfen haben. Berichtet wird von Schweizer Gesundheitspolitikern, welche die Zeichen erkannten und – im Gegensatz etwa zu ihren Kollegen in den USA – rechtzeitig Abwehr-Dispositive entwickelten.

Beschrieben wird, wie Pioniere aus Basel heute Kraft und Können dort einsetzen, wo Aids immer noch am meisten grassiert – in Afrika. Und aus gutem Grund wird von jungen Leuten berichtet, die Gleichaltrige aufklären über sexuelle Gesundheit im Allgemeinen und Aids im Besonderen. Denn klar bleibt: Vorsorge ist wichtig. Ansteckungen mit HIV gibt es noch immer zu viele, jene mit sexuell übertragbarer Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydiose nehmen beängstigend zu. Die Mahnungen sind nicht übertrieben. Die Kampagnen des Bundesamts für Gesundheitswesen haben sich entsprechend ausgerichtet.

Schliesslich wird in AIDS IN BASEL auch der Täter näher porträtiert. Wir zeigen, wie perfekt das Immunschwäche-Virus funktioniert und wie man aber mit wachsendem Wissen seine Schwachstellen entdeckt und anzugreifen gelernt hat. Beschrieben werden die Medikamente, die das HI-Virus, wenn auch nicht beseitigen, so doch in die Schranken zu weisen vermögen.

Eine beispiellose Leistung weltweiter Forschung. Mit dem phantastischen Resultat, dass heute – anders als in den düsteren Anfängen – niemand mehr an einer HIV-Infektion sterben muss. Das Virus aber bleibt. Es muss lebenslang bekämpft werden. Die Suche nach Impfstoffen blieb bisher unbefriedigend. HIV aus seinen Verstecken vertreiben zu können, bleibt ferne Zukunftshoffnung.

So behandelt AIDS IN BASEL das Thema des Umgangs mit der HIV-Epidemie weit über den lokalen Rahmen hinaus. In so vielen Facetten wie kein anderes Buch im deutschen Sprachgebiet.

Hier findet sich der Flyer zum Buch – mit einem Bestell-Talon.