„Aids in Basel“ ab dem 18. Oktober 2018

tITELKLEINERAm 5. September ist es in Druck gegangen, am 10. Oktober wird es vom Verlag Schwabe an der Frankfurter Buchmesse präsentiert und ab Donnerstag, dem 18. Oktober kann man es in Buchhandlungen kaufen:

AIDS IN BASEL – vom Sterben an Aids zum Leben mit HIV .

Ulrich Goetz und Martin Hicklin haben zusammen mit dem Fachmann  Prof. Manuel Battegay im Auftrag der Basler Aids-Stiftung ein Buch verfasst, in dem erzählt wird, wie Basel mit der Epidemie umgegangen ist. Es beginnt mit eindrücklichen Berichten von Betroffenen und am Schluss beschreibt Bundesrat Ignazio Cassis, was er als junger Assistenzarzt im Umgang mit Aidspatienten und -patientinnen gelernt hat.  Die Erfahrung bewog ihn, eine Laufbahn im öffentlichen Gesundheitsdienst zu wählen. „Ohne dies wäre ich wohl nie Bundesrat geworden.“

Im von Icona Basel gestalteten Buch geht es um das Virus, das von Zentralafrika über die USA Mitte der 80er Jahre auch bei uns ankam und Angst und Schrecken verbreitete. Ueli Goetz war Anfang der achtziger Jahre Korrespondent der Basler Zeitung in Washington und hat das Aufkommen der HIV-Epidemie miterlebt.

Erzählt wird vor weit gefasstem Hintergrund, wie man in Basel mit der HIV-Epidemie umgegangen ist. Zuerst in berührenden Zeugnissen von Betroffenen, die mit Glück überlebt haben. Mit Schilderungen von Zeitzeugen, die als Ärzte und Beratende von Anfang an gegen das tödliche Virus und seine Folgen gekämpft und Kranken geholfen haben. Berichtet wird von Schweizer Gesundheitspolitikern, welche die Zeichen erkannten und – im Gegensatz etwa zu ihren Kollegen in den USA – rechtzeitig Abwehr-Dispositive entwickelten.

Beschrieben wird, wie Pioniere aus Basel heute Kraft und Können dort einsetzen, wo Aids immer noch am meisten grassiert – in Afrika. Und aus gutem Grund wird von jungen Leuten berichtet, die Gleichaltrige aufklären über sexuelle Gesundheit im Allgemeinen und Aids im Besonderen. Denn klar bleibt: Vorsorge ist wichtig. Ansteckungen mit HIV gibt es noch immer zu viele, jene mit sexuell übertragbarer Gonorrhoe, Syphilis und Chlamydiose nehmen beängstigend zu. Die Mahnungen sind nicht übertrieben. Die Kampagnen des Bundesamts für Gesundheitswesen haben sich entsprechend ausgerichtet.

Schliesslich wird in AIDS IN BASEL auch der Täter näher porträtiert. Wir zeigen, wie perfekt das Immunschwäche-Virus funktioniert und wie man aber mit wachsendem Wissen seine Schwachstellen entdeckt und anzugreifen gelernt hat. Beschrieben werden die Medikamente, die das HI-Virus, wenn auch nicht beseitigen, so doch in die Schranken zu weisen vermögen.

Eine beispiellose Leistung weltweiter Forschung. Mit dem phantastischen Resultat, dass heute – anders als in den düsteren Anfängen – niemand mehr an einer HIV-Infektion sterben muss. Das Virus aber bleibt. Es muss lebenslang bekämpft werden. Die Suche nach Impfstoffen blieb bisher unbefriedigend. HIV aus seinen Verstecken vertreiben zu können, bleibt ferne Zukunftshoffnung.

So behandelt AIDS IN BASEL das Thema des Umgangs mit der HIV-Epidemie weit über den lokalen Rahmen hinaus. In so vielen Facetten wie kein anderes Buch im deutschen Sprachgebiet.

Hier findet sich der Flyer zum Buch – mit einem Bestell-Talon.

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